Felgen schonend chemisch entlackt (Softentlackung)
Hierbei wird das Aluminium nicht angegriffen oder beschädigt.
Stellenweise wird hier noch Feingestrahlt (Glasperlen)
Hier verlassen die Felgen die chemische Aluminiumvorbehandlungsanlage, wo alle Verschmutzungen, Entlackungsrückstände, Staub und Oxyde abgebeizt werden. Nach der gleichzeitigen Entfettung werden die Felgen mehrfach gespült und passiviert.
Die Passivierung ist zum einen ein hervorragender Haftvermittler für die folgende Beschichtung und vor allem verhindert sie das unterwandern der Beschichtung bei z.B. Bordsteinschäden. Weiterhin bildet die Passivierung einen Korrosionsschutz an den Stellen, die nicht beschichtet werden dürfen, nämlich den Anschraubflächen und Senkungen der Radschrauben.
Mit unserer Vorbehandlung erfüllen wir höchste Anforderungen an Korrosionsschutz und Umweltverträglichkeit (Chrom-freie Passivierung), die von unseren Kunden der Automobil und Bahnindustrie gefordert werden. Alle Felgenhersteller arbeiten übrigens nach den gleichen oder leicht abgewandelten Verfahren der Vorbehandlung.
Auf dem Bild mit der roten Motorradfelge sehen Sie, wie es über kurz oder lang ohne entsprechende Vorbehandlung aussehen kann.
Hier sehen Sie die Felgenauflagefläche, die nicht mitbeschichtet werden darf. Ebenso wie bei den Senkungen der Radschrauben müssen diese Stellen lackfrei bleiben, damit eine kraftschlüssige Befestigung der Räder gewährleistet ist. (Wie bei der Originalbeschichtung des Felgenherstellers auch)
In der automatischen Beschichtungsanlage werden die Felgen mit einem Epoxigrundierpulver beschichtet, welches eine optimal Haftung auf Aluminium bietet und in Verbindung mit der Passivierung (auch Chromatierung genannt) den hervorragenden Korrosionsschutz bildet und die lange Haltbarkeit der Beschichtung sichert.
Nach dem einbrennen der Pulvergrundierung und einer entsprechenden Abkühlphase werden die Felgen nun individuell im gewünschten Farbton beschichtet.